Zurück an die Arbeit: So lässt sich am Arbeitsplatz auf erhöhte Hauttemperatur screenen

DONNERSTAG, 09. Juli 2020

Wärmebildkameras zur Ersterkennung nutzen

Das Prüfen auf erhöhte Hauttemperatur mit einer Wärmebildkamera kann Behörden, Unternehmen, Fabriken und anderen Betrieben dabei helfen, Arbeits- und Produktionsunterbrechungen durch COVID-19 zu vermeiden.

Indem jede Person auf eine erhöhte Hauttemperatur überprüft wird, bevor diese ein Gebäude betritt, kann bestimmt werden, bei wem Fieber gemessen werden muss, das ein Anzeichen für eine Infektion sein kann.

Diese einfache und effiziente Methode hilft dabei, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Möglichkeiten für stark frequentierte Bereiche

Es ist wichtig, Schutzmaßnahmen wie das Bereitstellen von Desinfektionsmitteln, die Aufforderung zum Händewaschen, die Gewährleistung eines Mindestabstands von 2 m sowie die Umsetzung aller weiteren Empfehlungen, mit denen sich das Ansteckungsrisiko reduzieren lässt, umzusetzen.

Leider kann jedoch keine dieser Methoden eine erkrankte Person daran hindern, einen Laden oder ein Gebäude zu betreten. Dafür benötigt man eine schnelle Methode, um Mitarbeiter und/oder Kunden auf Anzeichen von Fieber – eines der bekannten Symptome der Infektion – zu überprüfen.

Wenngleich der Einsatz eines medizinischen Instruments, wie das eines Fieberthermometers die umfassendste Lösung für das Prüfen auf erhöhte Temperatur wäre, ist diese mit mehreren Nachteilen verbunden: Das Fiebermessen bei jeder Person anhand eines Thermometers dauert relativ lange und funktioniert nur aus nächster Nähe. Zudem benötigt man genügend Messpersonal und Schutzausrüstung, um die Mitarbeiter und Kunden zu schützen.

Wärmebildtechnik am Arbeitsplatz einführen

Wie kann diese Bildgebungsart in einen Erst-Screening-Plan integriert werden?

Der Plan sollte spezifisch auf das Gebäude und die Arbeitsbedingungen abgestimmt sein.

Es kann beispielsweise:

  • eine FLIR-Wärmebildkamera am Eingang auf einem Stativ aufstellt werden um damit alle Personen zu überprüfen, die das Gebäude betreten. Wenn Mitarbeiter oder Kunden das Gebäude betreten, stellen sich diese einfach kurz zur Überprüfung auf eine Bodenmarkierung vor die Kamera.

Bei der Überwachung der Wärmebilder sind keine persönlichen Merkmale erkennbar und es lässt sich nicht feststellen, um wen es sich handelt, sodass die Privatsphäre der gescreenten Personen gewahrt bleibt. Es wird lediglich die Hauttemperatur gemessen und auf einem Monitor angezeigt. Wenn die Hauttemperatur der überprüften Person im Normalbereich liegt, darf sie passieren, und die nächste Person kann sofort überprüft werden.

Viele FLIR-Wärmebildkamera-Modelle sind mit dem FLIR Screen-EST™-Modus ausgestattet, der das Temperatur-Screening zusätzlich erleichtert.

Dieser Modus kann dabei helfen, die durchschnittliche Hauttemperatur der Personen zu ermitteln, die den Standort frequentieren. Das ist wichtig, da die Körpertemperatur bedingt durch Umgebungsfaktoren wie die Klimaanlage, die Außentemperaturen und sogar die Tageszeit schwanken kann. Anhand dieses Durchschnittswerts kann anschließend festgestellt werden, welche Personen eine höhere Hauttemperatur aufweisen. Es kann auch festgelegt werden, dass die Kamera einen akustischen oder visuellen Alarm ausgibt, wenn die Hauttemperatur über dem Durchschnittswert liegt. Dadurch wird genau erkannt, welche Personen anschließend mit einem Fieberthermometer oder einer anderen medizinischen Vorrichtung näher untersucht werden müssen.

Neben dem in der Kamera integrierten Screening-Modus bietet FLIR eine Desktop-Software, die mit der Wärmebildkamera zusammenarbeitet und den gesamten Screening-Prozess weiter optimiert. Die FLIR Screen-EST™-Desktop-Software unterstützt Funktionen wie automatische Gesichtserkennung und automatisches Ermitteln von durchschnittlichen Ausgangswerten. Die Kameras lassen sich über Standardkabel oder per WLAN mit der Software verbinden.

Wärmebildkameras können weder Fieber noch Krankheiten erkennen

FLIR ist bei der US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA, Food and Drug Administration) registriert und bietet verschiedene seiner Wärmebildprodukte an, um in Verbindung mit zusätzlichen Screening-Tools auf erhöhte Hauttemperatur zu screenen. Es ist jedoch wichtig, zu wissen, dass eine Wärmebildkamera keine Erkrankungen oder Viren erkennen kann. Deshalb darf man sich bei der Entscheidung, ob eine Person Fieber hat, nicht auf Wärmebildkameras verlassen. Eine Wärmebildkamera kann zwar feststellen, ob die Hauttemperatur der damit überprüften Person über dem Normalwert liegt. Damit können viele Einzelpersonen schnell überprüft und diejenigen, bei denen eine erhöhte Hauttemperatur festgestellt wird, für eine nähere Untersuchung mit einem medizinischen Gerät ausgesondert werden.

FLIR hat viele Ressourcen, die dabei helfen, das Screening von Personen auf eine erhöhte Hauttemperatur mittels Wärmebildtechnik besser zu verstehen. Dazu gehören unter anderem Kamera-Empfehlungen, Tipps zur Nutzung des Screening-Modus und eine FAQ-Seite.

Weitere Informationen unter FLIR.com/EHS

Empfohlene Wärmebildkameras zum Screening nach erhöhter Körpertemperatur

Beginnen Sie gerade mit dem Prüfen auf erhöhte Hauttemperatur?

Guide herunterladen unter: flir.com/…

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum FLIR Screen-EST-Modus finden Sie unter flir.com/ehs

Wenn Sie bereits eine FLIR A300, A310 oder A320 besitzen, können Sie ein Upgrade auf eine A320 Tempscreen ausführen.